Hallo Community,
bin durch meine Recherchen auf dieses Forum hier aufmerksam geworden. Nach dem ersten Drüberschauen kann ich nur ein großes Lob für Struktur und Qualität der Inhalte aussprechen und hoffe nun, Ihr könnt mir in meiner derzeitigen Situation ebenfalls helfen.
Ich habe nach allgemeiner Hochschulereife und Berufsausbildung einen Studium der Wirtschaftsinformatik absolviert, dies "dummerweise" nur an einer Fachhochschule.
Jetzt spiele ich mit dem Gedanken, meinen Doktortitel zu machen...
Frage 1: Zur Sinnhaftigkeit.
Bringt das einem FH-Absolventen überhaupt etwas? Klar, abgesehen von dem angesehenen Titel und der eventuell besseren Karrierechancen...als FH-Absolvent darf man trotzdem selbst keine Vorlesungen halten, oder? D.h. die sind reinen Uni-Absolventen vorbehalten, oder? Ich meine, dies so mal gelesen zu haben...Ist das korrekt?
Frage 2: Zur Möglichkeit.
Die entsprechende Hochschule muss das Promotionsrecht haben, richtig? D.h. dies haben momentan nur Universitäten. Ich selbst komme aus Bayern, würde das hier auch durchziehen wollen und hätte somit grob 11 Universitäten zur Verfügung.
Laut Promotionsordnungen unterscheiden die sich doch gravierend. Manche wollen eine Eignungsprüfung, andere anscheinend nicht...
Ich hab gelesen, dass die Qualität des Doktortitels auch stark mit dem Renomee der Forschungseinrichtung zu tun hat, ist das korrekt?
Frage 3: Fächer-/Themenwahl.
Ich schließe vorraussichtlich mit einem 1,3er Diplom ab, dies dürfte demnach kein Hindernisgrund sein. Als WI'ler hängt man aber so bisschen zwischen
den Stühlen. Wirtschaftlich? Als rer.nat. in der Informatik?
Ich hab gesehen, man kann teilweise auch seinen Doktor direkt in WI machen, habe in Bayern allerdings noch keine Hochschule dazu gefunden.
Frage: Wie ist es mit der "Heimatnähe" während der Doktorarbeit? Wenn man zu seinem Doktorvater gute Connections hat, muss man dann unbedingt direkt
um die Ecke wohnen?
Soviel mal zum Anfang...würde mich freuen, wenn Ihr ein paar Hilfestellungen für mich hättet...
Vielen Dank.
