Medizinische Dissertation

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Medizinische Dissertation

Beitragvon Pinsel am 20.12.2008, 00:48

Hallöle!

Vor einigen Wochen habe ich eine medizinische Dissertation im Fachbereich innere Medizin angenommen. Es geht um eine statistische Auswertung von Krankheitsverläufen. Und zwar dreht es sich gerade mal um ca. 30 Patienten, deren Krankheitsverläufe genau beleuchtet und verglichen werden sollen. Nun mache ich mir Sorgen, dass ich ziemlich viel Zeit in diese Doktorarbeit investiere und am Ende komme ich mit diesem kleinen Umfang (nur 30 Patienten) nicht durch. Mein Doktorvater hat mir den Antrag fürs Promotionsbüro schon unetrschrieben und auch meine Betreuer versichern mir, dass ich damit schon durchkomme. Wie sicher kann man sein, dass eine Doktorarbeit, vorausgesetzt man schreibt sie ordentlich, auch durchkommt. Das heißt, dass ich mit dieser Arbeit auch am Ende den Doktortitel bekomme? Ich muss auch noch ins Rigorosum, da mein Staatsexamen bereits schon längere Zeit zurückliegt. Kann mir jemand meine Fragen beantworten oder mir sagen wo ich mich im Netz informieren kann?
Über Antworten würde ich mich sehr freuen.
VG,

Pinsel
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Re: Medizinische Dissertation

Beitragvon kivio am 20.12.2008, 10:07

Hallo Pinsel,

ich bin zwar keine Medizinerin, kann mir aber durchaus vorstellen, dass Du mit einer Stichprobe dieser Größe problemlos durchkommst. Im Zweifelsfall kann man hier mit dem zentralen Grenzwerttheorem argumentieren: Das zentrale Grenzwerttheorem besagt, dass die Summen, Mittelwerte und Differenzen von metrischen Variablen in Zufallsstichproben approximativ normal verteilt sind.Die Kennwerteverteilung ist unabhängig von der Verteilung der Variablen in der Grundgesamtheit. Voraussetzung: Umfang n ≥30.

Nun weiß ich ja nicht, was genau Du in den Krankheitsverläufen statistisch auswertest, aber vielleicht hilft Dir das ja weiter.

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Re: Medizinische Dissertation

Beitragvon isbag am 22.12.2008, 11:53

Moin,

da es in diesem Forum nur sehr wenige Doktoranden zu geben scheint, die im medizinischen / naturwissenschaftlichen Bereich promovieren, melde ich mich nach langem mitlesen auch mal zu Wort.

Zu deiner Frage: Außenstehende mit den wenigen von dir angegebenen Informationen können nicht verlässlich sagen, ob ein n von 30 für die von dir angestrebte Auswertung ausreichend ist oder nicht. Es kann ausreichend sein, muss aber nicht. Beurteilen können das am besten dein Doktorvater und dein Betreuer, die ja offensichtlich kein Problem in der Größe der Stichprobe sehen. Ich würde ihnen vertrauen, du wirst niemanden finden, der es besser beurteilen kann.

Christoph
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Re: Medizinische Dissertation

Beitragvon gelbesocke am 02.01.2009, 15:15

Hi,
ich mach auch in Medizin. Meine Stichprobe ist größer aber dennoch hat sie viele kleine Untergruppen. ICh glaube 30 Patienten reichen. Aber falls du dir nicht sicher bist, frag doch einen Statistiker. Bei uns an der Uni (München) gibt es extra welche die dort nur für medizinische Daten arbeiten und das kostet auch nichts, die berechnen dir dann auch den Stichprobenumfang. Frag doch mal rum.
gelbesocke
 
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Re: Medizinische Dissertation

Beitragvon Pinsel am 04.01.2009, 23:53

Hallöle an alle, die geantwortet haben,

danke für Eure Nachrichten, Ihr konntet mir schon ein wenig weiterhelfen. Ich freue mich aber weiterhin über neue Beiträge zu diesem Thema.
Und eines noch, wenn man eine solche Doktorarbeit verfasst, von der man Angst haben muss, dass sie evtl. nicht durchkommt, muss man dann beispielsweise im Rigorosum mit deftigeren Fragen oder dummen Sprüchen rechnen? Hat da jemand Erfahrung?

VG,

Pinsel
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