Hallo zusammen,
vor einigen Monaten bin ich hier schonmal aufgetaucht. Damals - und vielleicht auch heute noch - hatte ich eine "starke Idee" im Kopf, die ich unbedingt in einer Promotion verwirklichen wollte.
Seither habe ich viele Wege verfolgt, zu einer Promotionsmöglichkeit zu kommen, und habe nun auf einmal ein Promotionsangebot vorliegen. Die Rahmenbedingungen erscheinen mir "top": Eingliederung in ein Forschungsprojekt, ausdrücklich kein Zwang zur Mitarbeit am Lehrstuhl, Publikationen vom Auftraggeber unterstützt, ggf. kumulative Dissertation möglich, 3/4-Stelle.
Die Krux ist nur, dass das Thema mit meinem einstigen Wunsch-Thema und auch meinem Studienfach, in dem ich mich immer noch am ehesten als Wissenschaftlerin fühle, nichts zu tun hat. Angenommen wurde ich, weil ich in dem Bereich einschlägige praktische Erfahrungen habe...
Nun bin ich natürlich hin und her gerissen:
- Schlägt man ein solch gutes Angebot ab?
- Wie viel Idealismus kann man sich als Doktorand bzw. Suchende leisten?
- Und nicht zuletzt: Ich habe fast anderthalb Jahre erfolglos darauf verwendet, in "meinem" Bereich irgendwas zu finden. Ist das nicht ein starker Hinweis, dass ich mich umorientieren muss?
Für Antworten und auch gute Nachfragen bedankt sich im Voraus
Xiotres