juristische Dissertation mit Latex - welche Dokumentenklasse

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juristische Dissertation mit Latex - welche Dokumentenklasse

Beitragvon kruwi am 25.05.2007, 11:24

Hallo,

ich möchte in Kürze mit der Niederschrift meiner Diss beginnen. Da ich Latex für die bei weitem sicherere Variante halte (Abstürze, konfuse Umbrüche und Co. bei OO bzw. Word), werde ich Latex benutzen. Ich bin allerdings noch nicht gerade der Latex-Crack. Daher meine Frage: Welche Dokumentenklasse ist am besten geeignet: Scrbook oder jurabook? Reicht die normale BibTex-Umgebung oder muss es unbedingt die Erweiterung jurabib sein?

P.S.: Gibt es in Latex die Möglichkeit, eine Rechtschreibprüfung durchzuführen?

P.P.S.: Ich benutze openSUSE 10.2, also Linux
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Beitragvon Katharina am 26.05.2007, 10:56

Hallo Kruwi,

also JuristInnen, die Linux und Latex benutzen sind mir selten untergekommen :)

Ich verwende es jedenfalls, hab schon meine Diplomarbeit damit geschrieben. Und ich hatte überhaupt keine Probleme damit. Es war super-stabil. :) 1. Das Betriebssystem und 2. Latex

Ich glaub, ich habe meine Präambel von irgendeiner Wiki-Seite kopiert und dann angepasst.

Bei mir steht am Anfang:

\documentclass{12pt, a4paper, oneside, smallheadings, headinclude, headsepline, pointlessnumbers, bibtotoc} {scrbook}

Ich glaube, es kommt auf das "scrbook" an. Was das jetzt alles genau bedeutet, kann ich momentan nicht mehr nachvollziehen. Das müsste irgendwo in der Wiki-erklärung zu finden sein....

Rechtschreibprüfung: Ja, gibt es. Und ich hab vergessen, wie es geht - merkt man, dass das aktuell nicht meine Fragen sind ;) ? Ich frag meinen Mann, der ist der Computermensch bei uns. Und dann schreib ich nochmal.

Liebe Grüße

Katharina
Katharina
 
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Beitragvon nelson am 26.05.2007, 18:31

Ich habe hier

http://www.jurawiki.de/LaTeX/DoktorArbeit

eine ziemlich gute Vorlage gefunden, die ich für mich noch etwas angepaßt habe. Hat trotz eher geringer LaTeX-Kenntnisse bei mir sehr gut funktioniert. Jurabib ist vor allem für die Fußnoten/LitVerz. nahezu unverzichtbar.
nelson
 
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Beitragvon nelson am 26.05.2007, 18:36

P.S.: Es gibt für KDE (und wahrscheinlich auch für GNOME) Programme, die das LaTeX-Schreiben ziemlich einfach machen und auch Rechtschreibprüfungsoptionen haben (Namen fallen mir jetzt nicht ein). Wenn Du mit Emacs umgehen kannst, geht das alles auch ohne bunte Oberfläche.
nelson
 
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Beitragvon kruwi am 29.05.2007, 20:36

Ich werde wohl scrbook verwenden. So langsam arbeite ich mich mit Latex ein. JabRef ist die ideale Möglichkeit, meine Literaturdatenbank zu verwalten. Warum sollten Juristen nicht auch einmal etwas Gutes (Linux, Latex) benutzen dürfen? Ich habe Windows vor einem Jahr den Rücken gekehrt und kehre bestimmt nie wieder dorthin zurück: Warum sich verschlechtern und dafür auch noch Geld bezahlen, wenn es viel bessere Dinge umsonst gibt?
kruwi
 
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Beitragvon Christian am 31.05.2007, 08:21

kruwi hat geschrieben:Ich werde wohl scrbook verwenden. So langsam arbeite ich mich mit Latex ein. JabRef ist die ideale Möglichkeit, meine Literaturdatenbank zu verwalten. Warum sollten Juristen nicht auch einmal etwas Gutes (Linux, Latex) benutzen dürfen?


Nachdem mir (ebenfalls Jurist, aber mit rechtshistorischer Diss.) gestern erneut Word beim Abspeichern (sic!) abgestürzt ist und dabei erwartungsgemäß den Text ins Datennirvana befördert hat, frage ich mich das auch mal wieder.
Ich arbeite schon länger mit Linux (aktuell ebenfalls mit OpenSuSE 10.2.), schreckte bislang aber immer noch ein wenig vor LaTEX zurück.
Nun lese ich aber erstmals, dass es spezielle Vorlagen (?) für jur. Arbeiten gibt - cool!
Könnt Ihr vielleicht noch ein paar weiterführende Links hier posten? Ich mache mich zwar parallel auch gleich schon mal auf die Suche, aber doppelt hält ja bekanntlich besser...

kruwi hat geschrieben:Ich habe Windows vor einem Jahr den Rücken gekehrt und kehre bestimmt nie wieder dorthin zurück: Warum sich verschlechtern und dafür auch noch Geld bezahlen, wenn es viel bessere Dinge umsonst gibt?


Haha: Ich wünschte, es würden noch mehr Leute so denken :)!
Gestern habe ich übrigens zu meiner Freude festgestellt, dass eine unserer Teilbibliotheken ihre Rechner (für Katalogzugriff pp.) komplett auf OpenSuSE umgestellt hat - war auch höchste Zeit...
Christian
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