welches schreibprogramm

Endnote, jurabib, Latex u.v.a.: Die Softwarefragen von Doktoranden sind vielseitig, Hier findest Du Antworten auf eine ganze Reihe davon.
Für Fragen zu MS Word gibt es den eigenen Bereich.
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welches schreibprogramm

Beitragvon katja am 21.05.2007, 14:09

hi,
ich hab hier schon oft gelesen, dass viele probleme mit word haben, weil sich ab einer bestimmten dateigröße das programm aufhängt und sonstiges. bisher hatte ich das nicht. hatte auch meiner magisterarbeit in word geschrieben.
nun arbeite ich eh so, dass ich pro kapitel eine datei hab. allerdings damit es nicht zu kleinteilig wird, sind das die großen kapitel. nun bin ich bei 150 seiten und schon öffnet es langsamer. nun dachte ich, damit könnt ich leben.

aber eben... mich hat es mal wieder maßlos angeko...., dass jedesmal die fußnoten abgeteilt werden und dann ein tiel schon auf die nächste seite rutscht. nun will ich mal alternativen zu word hören.

also viele schreiben mit latex. hab grad bissel infos gesucht aber finde keinen screenshot oder so.

könnt ihr mir sagen, womit ihr schreibt, ob ihrs empfehlen könnt und ob es freeware ist oder was das programm kostet?

(ich schreib übrigens nicht auf nem mac, also normal pc)

ich hatte vor, dann in indesign den text zu layouten, bilder einzufügen etc. dummerweise übernimmt indesign aber keine fußnoten, müsste ich also von hand machen. wäre also dumm! vielleicht empfehlt ihr ja ein programm, wo man ein gutes seitenlayout machen kann, bilder integrieren und was dann (trotz der zu erwartenden dateigröße) trotzdem noch aufgeht und zuverlässig funktioniert.
katja
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welches Schreibprogramm

Beitragvon prostudent am 23.05.2007, 12:03

Hallo,
ich habe meine Diplomarbeit (450 Seiten zzgl. Bilder, Grafiken, Tabellen) mit der Word-Schreibvorlage von stepkew.de geschrieben und es funktionierte einwandfrei. Das Programm gibts zur Zeit bei ebay oder unter [URL vom Moderator entfernt] ist relativ günstig und einen nützliche Ratgeber gibst auch noch dazu!
Vielleicht liegt das Problem aber nicht an Word, sondern an der Schnelligkeit deines Rechners? Befrei die Kiste mal von dem ganzen Datenmüll und fertige Sicherheitskopien auf CD-ROM. Sonst wird dein Rechner automatisch langsamer.

Viel Spaß noch bei deinerDiss.

prostudent

Edit Sebastian 24.05.2007: Der Inhaber des Nicks ist augenscheinlich Autor und Verkäufer der angesprochenen Vorlage.
prostudent
 
... ist nicht mehr dabei.

Beitragvon Schtudinki am 23.05.2007, 21:31

Lieber Prostudent,

ohne Dir Offensichtliches unterstellen zu wollen...

450 Seiten Diplomarbeit - exklusive Bilder etc. Hast Du Dir eigentlich mal Gedanken gemacht, in welchem Forum Du hier postest? Doktoranden haben ihren Namen nicht deshalb, weil sie sich aufgrund mangelnder geistiger Disposition in ärztliche Behandlung begeben mussten!

Und sollte ich Dir tatsächlich Unrecht tun, und Du hast in der Tat mit dieser Wundervorlage dieses Feuerwerk der Seiten geschrieben, wie erklärst Du dann Dein Posting von vor ein paar Tagen?

Zur Erinnerung:

Hallo,
hat jemand Erfahrung mit der Word-Formatvorlage und dem Ratgeber vom Autor stepkew von ebay? Ich habe Kontakt zu einigen Käufern der Software hergestellt und alle waren begeistert. Besitzt jemand die Software und kann mir Tipps zum Kauf und Inhalt geben?
Es soll sich um eine Word-Schreibvorlage für wissenschaftliche Arbeiten in der neusten Version 2.0 nach DIN handeln. Dadurch soll man die Arbeit ganz einfach in die Vorlage schreiben und fertig ist die Dissertation.

Vielen Dank für die Unterstützung!
prostudent


Peinliche Geschichte... :roll:

Haltet das Forum sauber!

Edit Sebastian 24.05.2007: Schtudinkis Zitat ist (war) richtig, der zitierte Beitrag vom 17.05.2007 wurde zwischenzeitlich vom Moderator gelöscht.
Zuletzt geändert von Schtudinki am 23.05.2007, 22:24, insgesamt 1-mal geändert.
Schtudinki
 
... ist nicht mehr dabei.

Beitragvon Schtudinki am 23.05.2007, 21:33

PS: Die Idee mit der Entmüllung des Rechners ist trotzdem nicht schlecht
Schtudinki
 
... ist nicht mehr dabei.

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Beitragvon Sith1812 am 24.05.2007, 08:25

Hallo Katja,

MS Word bietet die Funktion "Fußnoten zusammenhalten". Kannst du in der Formatvorlage für den Fußnotentext einstellen. Da scheint mir OO auf der anderen Seite unterlegen, dort kann man bei den Fußnoten nur "Absatz zusammenhalten" einstellen, d.h.mehr als ein Absatz ist in der Fußnote dann nicht drin.

Zu Latex: Grds. ist das Programm super, hat aber einen entscheidenden Nachteil - dein Einarbeitungsaufwand ist sehr hoch. Weiß nicht, ob Screenshots weiterhelfen, du arbeitest da quasi im "Quelltext" und porgrammierst halbermaßen. Was sich jetzt schlimm anhört, ist wohl die Mühe wert, wenn man viele Grafiken, Tabellen und Formeln einbinden muss. Für mich, als Jurist, ist das nichts. Ein Bekannter schreibt damit, ist sehr zufrieden, sagt aber auch, dass er es nicht getan hätte, wenn er den Aufwand vorher gekannt hätte. Mein Bruder ist Maschbauer und hält Latex für das Beste. Gleiches gilt für einen Freund, der computer science studiert.

Gruß, Stefan
Sith1812
 
... ist nicht mehr dabei.

LaTeX eine Test"fahrt" wert

Beitragvon *samantha* am 24.05.2007, 13:02

Auch wenn es sich "nur" um Fließtext mit wenigen Abbildungen u.ä. handelt, möchte ich mich auch noch einmal für die mögliche Nutzung von LaTeX stark machen.

Menschen die ein Hochschulstudium hinter sich haben, haben mE bewiesen, dass sie in der Lage sind, sich mit komplexeren Themen auseinandersetzen zu können. Dermaßen hoch ist der Einarbeitungsaufwand in LaTeX nicht. Ich gebe regelmäßig Tutorien auch für Geisteswissenschaftler und der Lernerfolg ist auch in kurzer Zeit recht hoch - wenn man sich die denn nimmt.

Unter der Annahme, nicht auf ganz spezielle Layoutvorgaben (Fußnoten in zwei Ebenen, o.ä.) angewiesen zu sein, behauptet ich mal, dass jedeR der/die sich mit PCs soweit auskennt, dass er/sie Programme installieren und den PC an sich schon für Internet und Office-Aufgaben nutzen kann, dass solche Leute an einem verlängerten Wochenende einwandfrei LaTeX so weit erlernen können, dass Hausarbeiten schreiben und größere Arbeiten verfassen möglich ist.

Ich will das nun nicht für alle Ausnahmefälle generalisieren, aber aus meiner persönlichen(!) Erfahrung heraus wird der Einarbeitungsaufwand in LaTeX häufig überschätzt.
Ich persönlich finde es nicht unzumutbar, sich eine evtl. später zeitsparende Alternative mal ein Wochenende lang ernsthaft zu Gemüte zu führen. Man arbeitet an der Diss schließlich eine ganze Weile, da sollte man auch das "Werkzeug" mit Bedacht wählen. Ich kann nur meine Erfahrung wiedergeben: Für Literatur- und Sozialwissenschaften, usw., genügen in aller Regel etwa 20 aussagekräftige (da englische) Begriffe/Befehle, um eine Hausarbeit mit allem drum und dran zu schreiben. Vorlagen gibt es zur Genüge frei verfügbar im Internet und hat man erst einmal eine solche gefunden, ist der Rest zwar nicht von allein getan, aber eben in überschaubarer Zeit zu erlernen. ;)

Das soll nun kein Plädoyer im Sinne "Jeder soll/muss LaTeX benutzen, denn es ist immer die beste Lösung!" sein! Aber einen Blick ist das Ganze auf jeden Fall wert, denn es erspart am Ende u.U. Stress und bringt neben dem Nachteil einer vergleichsweise steilen Lernkurve zu Beginn auch viele Vorteile mit. Daher meine Einladung, sich das Ganze auch als nicht-NaturwissenschaftlerIn mal anzuschauen :) - Tutorials auch in deutscher Sprache gibt es auch zu Hauf.

PS: Man sollte in diesem Falle nicht vergessen, dass man sich auch in jede andere neue Arbeitsumgebung/Software einarbeiten muss, ob sie nun den WYSIWYG-Antsatz verfolgt oder nicht.
*samantha*
 
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