Hallo,
ich möchte in Kürze mit der Niederschrift meiner (geschichtswissenschaftlichen) Dissertation beginnen und stehe vor der grundlegenden Frage, ob ich LaTex oder Word verwenden soll.
Meine Magisterarbeit (ca. 150 Seiten) habe ich mit Word geschrieben, und das Ergebnis war eher durchwachsen, obwohl ich mich nicht als völliger PC-Analphabet bezeichnen würde.
LaTex habe ich vor einigen Jahren mal ausprobiert, aber es war anfangs etwas mühselig, vor allem auch, weil der berühmte WYSIWYG (What you see is what you get)-Effekt sich nicht einstellte. Der Ärger mit Word, wo es diesen Effekt ja augenscheinlich (zunächst gibt) ist aber auch nicht zu verachten.
Da meine Diss mehrere hundert bibliographische Angaben enthalten wird, stellt sich mir außerdem die Frage, inwieweit die für den Einstieg sehr hilfreichen Hinweise zur effizienten Literaturverwaltung/Fußnotenverwaltung auch für LaTex gelten?
Ideal wäre es z.B., wenn man die (ja letztlich redundanten) Informationen im Anmerkungsapparat und Literaturverzeichnis in einer Datenbank einmalig ablegen könnte und dann je nach Bedarf in den LaTex-Text einbinden könnte.
Hat diesbezüglich jemand schon Erfahrungen gesammelt? Ich bin für jeden Tipp sehr dankbar!
Beste Grüße,
Eddie
