zunächst mal vielen Dank an all die Forumsaktiven, deren Tipps mir in der Schreibphase sehr geholfen haben (zum Beispiel zum Thema Motivation), und natürlich viel Glück an alle, die grad noch im Arbeitsprozess stecken.
Kurz zur Situation: Ich habe meine Diss eingereicht und warte seither auf die Gutachten meiner Prüfer, bzw. auf die mündliche Prüfung.
Leider bin ich dabei in eine der Fallen getappt, vor der man immer gewarnt wird: Bei mir hat der Fehlerteufel zugeschlagen.
Ich hatte die Arbeit bis November bearbeitet, um den vereinbarten Zeitplan einhalten zu können. Doch der Zeitpunkt der Abgabe verzögerte sich, da mein Prof im Arbeitsstress steckte.
Über Weihnachten habe ich noch einmal wichtige Korrekturen eingefügt und einiges verändert - die Arbeit also "rund" gemacht, und mich danach mit gutem Gewissen, eine fertige Fassung zu haben, den Bewerbungen gewidmet.
Tja... leider hat sich herausgestellt, dass eben diese Änderungen in meiner Endfassung nicht enthalten sind. Es sind vor allem Formalia: Fußnoten und Übergänge sowie Verweise auf die (zahlreichen) Abbildungen im Text, deren Fehlen mir beim nochmaligen Durchschauen nicht aufgefallen ist, sowie einige Wortwiederholungen. Anders gesagt: Als ich endlich abgeben konnte, war ich völlig "betriebsblind".
Ihr könnt euch vorstellen, dass ich in Panik verfallen bin als ich mir die Arbeit zwecks Lernerei wieder vorgekramt habe. Da sind mir die Fehler geradezu in die Augen gesprungen, vor allem, weil das Dinge sind, die man im Grundstudium gelernt haben sollte.
Ich würde die ganze Sache liebend gern in die Ecke schmeissen und nicht mehr anschaun, aber da bleibt mir wohl keine Wahl, werde ich doch wahrscheinlich schon diesen oder nächsten Monat geprüft. Meine Frage: Wie wichtig sind diese Formalfehler? Der Inhalt ist ja soweit in Ordnung, denke ich, eigene Gedanken sind auch drin. Hat jemand von euch vielleicht schon ähnliches erlebt?