Ich habe am Freitag meine Disputation, die bei uns die Form hat, dass man drei Thesen aufstellt (zwei zum Promotionsfach, davon eine über die Diss, plus eine dritte zu einem Nebenfach der eigenen Wahl), dazu Kurzreferat hält und dann in ein wissenschaftliches Gespräch eintritt.
Meine Vorträge habe ich soweit fertig, dummerweise bin ich mit dem zur Dissertation, also eigentlich dem wichtigsten, so gar nicht zufrieden. Ich habe 20 Minuten Zeit für den Vortrag, und mir kommt alles übermäßig vereinfacht vor, als ob ich rede und rede und doch die Hälfte fehlt, außerdem käue ich die ganze Zeit nur wieder, was ich geschrieben habe. Es kommt mir vor, als würde ich im Vortrag nur eine Inhaltsangabe meiner Diss liefern, aber die kennen sie ja schon, und eine Inhaltsangabe erscheint mir nicht wirklich wissenschaftlich. Eigentlich sollte die Disputation doch schwerer sein als eine Magisterprüfung, oder?
Mein Doktorvater sagt, in der Magisterprüfung würde viel mehr verlangt und dass es gar nicht um das Abrufen von Wissen geht, sondern darum, dass man wissenschaftlich diskutieren und ein Thema von allen Seiten beleuchten kann. Dass man auf die Fragen eigentlich keine Antworten geben, sondern mehr oder weniger Kurzreferate halten muss.
Lange Rede, kurzer Sinn, ich fühle mich schlecht vorbereitet, aber nachdem heute schon Dienstag ist, weiß ich nicht, ob ich das noch ändern kann.
Wie habt ihr euch auf die Disputation vorbereitet, wie ist die abgelaufen?
Was passiert, wenn man im Nebenfach, das man im worst case jahrelang nicht gebraucht hat, nichts weiß?
Die Links von der Hauptseite hab ich mir schon angeschaut.
Danke im Voraus für eure Antworten!