lektorat, korrekturat oder einfach selbst lesen?

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lektorat, korrekturat oder einfach selbst lesen?

Beitragvon katja am 12.08.2008, 10:44

was macht ihr? ich hatte damals die magisterarbeit lesen lassen und es waren dennoch fehler drin. jetzt hab ich mal geschaut wegen der diss und es würde mich um die 1300 euro kosten, weil ich doch 330 seiten habe. das will ich eigentlich nicht bezahlen, ist ja schon nen urlaub!

ursprünglich wollte ich es nur mich, freunde und familie korrektur lesen lassen. meine beiden gutachter sind auch nicht so versessene rechtschreibfehlersucher.

was meint ihr? wie (habt/) handhabt ihr das?
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Re: lektorat, korrekturat oder einfach selbst lesen?

Beitragvon Frodo am 12.08.2008, 11:45

Selbes habe ich mich auch schon gefragt, zumal ich auf Englisch schreibe. Ich werde es wohl Freunden zum Lesen geben (in ferner Zukunft :lol: ).
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Re: lektorat, korrekturat oder einfach selbst lesen?

Beitragvon Meggy am 12.08.2008, 12:48

Interessante Frage, die mich (auch erst in ferner Zukunft) beschäftigen wird.
Ich schreibe auch auf Englisch, und das wird acuh der Knackpunkt sein. Denke, mein Zweitbetreuer wird auf jeden Fall ein Auge drauf werfen (weiß allerdings auch nicht wie detailliert - die DiplArbeit hat er damals komplett Korrektur gelesen, aber die war auch kürzer, auf Deutsch, und halt eben ne DiplArbeit :lol: ). Der ist auch sehr sehr fit was das Englische (bzw. Fach-/Wissenschaftsenglisch im Informatikbereich) angeht. Trotzdem hätte ich irgendwie auch gerne eine Korrektur eines Native-Speakers... evtl mal durch Aushang an der Uni versuchen, das wär noch meine Idee gewesen. Oft sind ja auch mal Studenten/Doktoranden aus englischsprachigen Ländern da. Da ist halt aber die Frage inwieweit dann die Qualität stimmt ;-) Na ja, NOCH habe ich etwa 1,5 - 2 Jahre (falls ich meinen Plan überhaupt halten kann) Zeit, um mir da was nettes zu überlegen ;-)
Liebe Grüße,
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Re: lektorat, korrekturat oder einfach selbst lesen?

Beitragvon Rahel am 12.08.2008, 14:06

Hallo!

Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Die Diss kostet sowieso schon viel Zeit und Geld! ... Angenommen man käme zum Schluss, die 1300 Euro auch noch zu investieren. Wie könnte man dann sicher stellen, dass man dafür auch ein einwandfreies Lektorat erhält, von dem man auch wirklich profitiert? Gerade weil das Teil von Freunden und Familie schon gelesen wurde, frage ich mich, wohin ich die Diss zum offiziellen Lektorat geben könnte? Bin auch sehr interessiert an Erfahrungen.

Danke, LG, Rahel
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Selbst lesen (lassen) statt Korrektorat!

Beitragvon Sebastian am 12.08.2008, 20:48

Diss auf Englisch ist sicher ein Sonderthema - da könnten deutsche Korrekturleser überfordert sein, war zumindest die Mehrheitsmeinung in diesem Thread, der ich mich nur anschließen kann.
Aber 'ne schöne kunst-/architekturgeschichtliche Arbeit könnte ich mir auch noch zur Lektüre vorstellen, wenn es nicht zu hektisch wird. Sogar die BWL-Diplomarbeit über Corporate Governance hat sich für mich letztlich ernsthaft als Bereicherung erwiesen.
Für die Hälfte von 1200 EUR kann man seinen privaten Korrekturlesern doch schon einen richtig schönen Tag, eine tolle Party o.ä. spendieren...bevor ich soviel an einen einzelnen "Gewerblichen" ausgebe, würde ich es lieber in meinem Freundeskreis/familiären Umfeld anlegen.

Man muß bedenken: Vor einer Veröffentlichung im guten Fachverlag kommt i.d.R. ohnehin noch die sog. Druckfreigabe durch den Doktorvater sowie ein Lektorat durch einen offiziellen Verlag (fällt natürlich beim Selbstverlag und manchen Spezis weg). D.h. es gibt noch zwei Kontrollinstanzen nach der Einreichung.
Die Arbeit muß also eigentlich "nur" für die Gutachten reichen, darf also nicht so verkehrt sein, dass sie abstößt, und sollte nicht zu viele Copy&Paste Fehler enthalten. haben.
;-)
Was ich sagen will: Für eine deutschsprachige Diss sollte m.E. eine Korrektur auf der Basis "Liest Du meine, les ich Deine" + Rechtschreibprüfung + das von mir so geschätzte Word-Suchen&Ersetzen für Typographie und typische Fehler ausreichen.
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Re: lektorat, korrekturat oder einfach selbst lesen?

Beitragvon katja am 13.08.2008, 05:40

ja im bekanntenkreis geb ich die arbeit eh schon rum. mit der druckfreigabe ist so ne sache... mein einer betreuer wird meine arbeit nicht lesen, sondern will den inhalt von mir in mehreren vorträgen zusammengefasst hören. und da sieht man ja keine tippfehler...

wo ich veröffentliche weiß ich im moment noch nicht. aber ich denke, dass ich wohl eher nicht zu der entscheidung komme, dass ich auch noch "die" 1300 euro habe. fahr für gleiches geld im september ne woche in urlaub und das erscheint mir sinnvoller angelegt 8)

problem ist, dass ich die erfahrung gemacht hab, dass die meisten, trotz teurer korrektur, am ende noch fehler hatten und so gesehen ist die leistung des lektors dann auch entsprechend der leistung mehrerer freunde/bekannte/fam.mitglieder. ich hab im übrigen auch germanistik studiert im HF und sollte mich sicher fühlen aber bin eben doch betriebsblind...

aber bin weiter an anderen meinungen und erfahrungen interessiert!
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