Diss auf Englisch ist sicher ein Sonderthema - da könnten deutsche Korrekturleser überfordert sein, war zumindest die Mehrheitsmeinung
in diesem Thread, der ich mich nur anschließen kann.
Aber 'ne schöne kunst-/architekturgeschichtliche Arbeit könnte ich mir auch noch zur Lektüre vorstellen, wenn es nicht zu hektisch wird. Sogar die BWL-Diplomarbeit über Corporate Governance hat sich für mich letztlich ernsthaft als Bereicherung erwiesen.
Für die Hälfte von 1200 EUR kann man seinen privaten Korrekturlesern doch schon einen richtig schönen Tag, eine tolle Party o.ä. spendieren...bevor ich soviel an einen einzelnen "Gewerblichen" ausgebe, würde ich es lieber in meinem Freundeskreis/familiären Umfeld anlegen.
Man muß bedenken: Vor einer Veröffentlichung im guten Fachverlag kommt i.d.R. ohnehin noch die sog. Druckfreigabe durch den Doktorvater sowie ein Lektorat durch einen offiziellen Verlag (fällt natürlich beim Selbstverlag und manchen Spezis weg). D.h. es gibt noch zwei Kontrollinstanzen nach der Einreichung.
Die Arbeit muß also eigentlich "nur" für die Gutachten reichen, darf also nicht so verkehrt sein, dass sie abstößt, und sollte nicht zu viele Copy&Paste Fehler enthalten. haben.

Was ich sagen will: Für eine deutschsprachige Diss sollte m.E. eine Korrektur auf der Basis "Liest Du meine, les ich Deine" + Rechtschreibprüfung + das von mir so geschätzte
Word-Suchen&Ersetzen für Typographie und typische Fehler ausreichen.