Hallo zusammen,
Danke für Eure Beiträge. Ich will versuchen, mein Problem nochmal genauer zu schildern.
Ursprünglich dachte ich auch an Mayring und auch die grounded theory kenne ich (was ich eher für das Grundverständnis dieser Forschung halte als für eine Auswertungsmethode). Meiner Meinung nach ist die Literatur zu den Auswertungsmethoden nicht sehr hilfreich. Zumindest habe ich daraus nicht entnehmen können, was ich dann genau zu tun habe. Erst ein Methodenseminar brachte Licht ins Dunkel, allerdings sind wir da nicht über eine Einzelfallauswertung hinausgekommen. Soweit so gut, die Interviews sind alle ausgewertet und interpretiert. Diese Ergebnisse habe ich nach Inhalten sortiert und in Kapitel gepackt. Das alles ist sehr breit und kleinteilig, mein DV nannte es "Materialebene" und nun muss es auf eine "höhere Ebene". Soll wohl heißen: Weg von den Interviews - hin zu übergreifenden Ergebnissen. Es geht also nicht mehr um die Textauswertung selbst. Eher um die Querauswertung über die Fälle hinweg bzw. wie ich die Ergebnisse dann nachvollziehbar darstelle. An diesem Schritt knabbere ich: Wie nun diesen Batzen komprimieren und die Essenz finden? Zusätzlich frage ich mich, ob diese "Ergebnisse"/Gedanken/Ideen nicht teilweise einfach nur Behauptungen sind.
Momentan lese ich einfach alles noch einmal und stelle mir nach jedem Kapitel nochmal die Forschungsfragen. Wenn keine Antworten und Anregungen enthalten sind, könnte der Aspekt dann wohl auch raus. Die anderen "Antworten", die dort stehen, sammle ich und schau sie mir gesamt an. Vielleicht ergibt sich dadurch eine weitere Idee?!
Bin weiterhin über jeden Tipp und jede Anregung dankbar,
Eleen