Hallo liebes Forum,
ich melde mich leider nicht oft zu Wort, weil ich neben der Diss gerade Mama geworden bin und in meinem Job stundenweise arbeite. Aber ich schaue immer gern rein und hoffe, dass Ihr mir trotzdem paar Tipps geben mögt.
Ich bin dabei meine qualitativen Ergebnisse (aus narrativen Interviews) auszuarbeiten; jetzt habe ich einen sehr langes Kapitel mit vielen Zitaten und Interpretationen + Bezug zum theor./emp. Forschungsstand. Das alles ist aber auf "Materialebene" und muss doch sicher von den einzelnen Interviews etwas weg, oder? Wie geht Ihr vor, um die Ergebnisse eine Ebene höher zu hieven, also abstrahieren? Irgendwie habe ich da einen Hänger. Jetzt hatte ich mir meine zentralen Fragen vorgenommen, um alles zu lesen und Antworten darauf zu finden. Diese Anworten wären dann quasi mein Ergebnisteil. Geht das in die richtige Richtung? Ich frage mich gerade wieviel über einzelne Interviews und wieviele Zitate noch enthalten sein dürfen bzw. sollten?
Vielleicht hat jemand schon Erfahrungen mit diesem Arbeitsschritt in der qualitativen Sozialforschung?
viele Grüße, Eleen