Das Exposè steht, die Fragestellung ist formuliert, Doktorvater ist zufrieden und Referenzschreiben sind auf dem Weg: so weit, so gut.
Die meisten Stipendienstellen verlangen (ist ja auch verständlich) einen detaillierten Zeit- und Finanzplan, und da verzweifle ich gerade...
Wie genau muss dieser Zeitplan sein? Wie viel lässt sich denn im Voraus planen?
Um genauer zu sein: Für die Bearbeitung meines Themas (Geisteswissenschaften) werden sicher ein Aufenthalt an einer ausländischen Bibliothek und die Recherche in zwei Archiven notwendig sein. Einerseits wird die Entwicklung der Arbeit von meinen "Fünden" dort abhängig sein, andererseits kann ich aber erst nach tieferem Einlesen genau einschätzen, was genau ich suchen möchte usw.
Pro forma habe ich mir die klassischen 3 Jahre vorgenommen. Was haltet Ihr davon, was ist vernünftiger: zuerst auf "Entdeckungsreisen" gehen und dann aussortieren, oder zuerst weiterlesen, planen und dann gehen? Was sind eure Erfahrungen?
(Das alles einmal ganz utopisch, vorausgesetzt, ich bekommen dann auch genau das, was ich möchte
Freue mich auf Eure Antworten!
Lg Claudia