nK hat geschrieben:milchschnittchen hat geschrieben:Eine kapitelweise Gliederung kam mir nicht in den Sinn und ist, so würde ich denken, eher unüblich.
Meines Erachtens ist eine chronologische Gliederung heutzutage eher unüblich. Im Gegenteil empfiehlt die aktuelle Bewerbungsliteratur (z.B. Püttjer/Schnierda) sog. umgekehrt chronologische Lebensläufe. Das macht auch Sinn, denn was interessiert mehr: Wo und mit welchem Erfolg Du Dein Examen abgelegt hast oder in welcher Grundschule Du warst?
Es mag allerdings einen Unterschied machen, bei wem Du einen Lebenslauf einreichst: Bei einem aktiven "Personaler" oder bei einem "altgedienten Staatsdiener"

Hallo.
Mit Bewerbungsliteratur mußte ich mich zum Glück noch nie beschäftigen.

Bei tabellarischen Lebensläufen weiß ich, daß die umgekehrt chronologische Reihenfolge aktuell häufig gefragt ist (ist, wie ich meine, die im anglo-amerikanischen Raum üblichere), aber bei ausformulierten? Das erscheint mir wenig sinnvoll...
"Ich schloss im letzten Jahr mein zweites juristisches Staatsexamen im Bezirk des Kammergerichts mit 5,55 Punkten ab. Zuvor hatte ich Referendarsstationen bei Herrn Müller, Frau Meier und Firma Schmidt absolviert.......
Von 1985-1989 war ich in Hintertupfing auf der Grundschule, und geboren wurde ich übrigens 1977...."
Umgekehrt chronologisch beim ausformulierten Lebenslauf? Nein, das kann ich mir kaum vorstellen!
(Gut, kann mir letztlich auch egal sein, da ich meine Seele schon meinem Dienstherrn verschrieben habe...)
Aber selbst wenn es so sein sollte: da der ausformulierte Lebenslauf doch ohnehin nicht mehr so ganz zeitgemäß ist, würde ich persönlich mich da lieber konservativ an die "alte" Variante halten.
Viele Grüße
vom milchschnittchen