Druckkosten im Verlag: Juristen vor....

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Druckkosten im Verlag: Juristen vor....

Beitragvon milchschnittchen am 28.06.2010, 21:31

Liebe "Mitleidende",
das Erstgutachten ist nun schon eine Weile da, Tag X rückt näher, und auch wenn ich früher die Panikmache vor dem Rigorosum nie verstanden habe, muß ich zugeben, daß ich mich gedanklich nun doch immer wieder damit beschäftige, wie ich möglichst schnell danach an meinen Titel komme.....*sabbersabber*
:wink:
Da die Diss ja bei mir wirklich fast ein Lebenswerk ist (zumindest wenn man es danach beurteilt, wie lange ich dafür gebraucht habe), habe ich mich entschieden, das Ding in einem renommierten Verlag drucken zu lassen (immer vorausgesetzt, man nimmt mich dort).
:?
Es scheint ja doch immense Unterschiede bei den Druckkostenzuschüssen zu geben. Ich würde mich freuen, wenn der eine oder die andere mal berichten könnte, wo er oder sie veröffentlicht hat und was es gekostet hat. Galt der Preis pro Seite? War das "Layout" inbegriffen? Werdet Ihr ab einem gewissen Punkt am Verkauf beteiligt?

Danke im Voraus für Eure Erfahrungen
sagt das milchschnittchen
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Re: Druckkosten im Verlag: Juristen vor....

Beitragvon Gonzo am 29.06.2010, 12:21

Dann will ich Dir mal ein paar Eckdaten an die Hand geben:

C.H.Beck, eingeführte Reihe: 18 Euro pro Druckseite plus Umsatzsteuer (da sind andere Verlage wie Nomos deutlich günstiger!). Layout vom Verlag. Keine Erlösbeteiligung. 20 Freiexemplare.
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Re: Druckkosten im Verlag: Juristen vor....

Beitragvon Sebastian am 30.06.2010, 07:23

Hallo milchschnittchen,

freu' Dich erst einmal über das Luxusproblem, um das Dich viele hier beneiden dürften. :)
Meine Zahlen sind schon etwas älter und stehen hier...
Außerdem gibt es - leider etwas verstreut - hier im Forum schon den einen oder anderen Erfahrungsbericht, z. B.

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Re: Druckkosten im Verlag: Juristen vor....

Beitragvon nK am 30.06.2010, 15:34

Hallo Milchschnittchen,

ich habe bei Boorberg in der Schriftenreihe eines meiner Doktorväter veröffentlicht. Kostenpunkt: 11 Euro pro Druckseite inkl. Mehrwertsteuer. Dazu habe ich noch aushandeln können, dass ich 30 Sonderdrucke meiner (ausführlichen) englischen Zusammenfassung kostenfrei erhalte, die ich dann zum großen Teil an Praktiker und Wissenschaftler im Ausland versandt habe (auf meine Kosten). Gerade vorhin habe ich wieder eine positive Rückmeldung dazu erhalten (aus Island).

Viel Spaß beim Aussuchen des Verlags!
Martin

EDIT: Erlösbeteiligung gibt es keine. Bei den Freiexemplaren ist der Verlag flexibel. Ich habe so ca. 20-30 bekommen (weiß ich gar nicht mehr so genau), hätte aber auch etwas mehr haben können.
Zuletzt geändert von nK am 01.07.2010, 20:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Druckkosten im Verlag: Juristen vor....

Beitragvon roberto am 01.07.2010, 18:28

Hallo Milchschnittchen,

ich habe im LIT-Verlag in einer von meinem DV herausgegebenen Schriftenreihe veröffentlicht. Ich habe nach harten Verhandlungen und unter Verzicht auf ein Honorar gut 1700 Euro bezahlt (ohne USt - die man aber vermeiden kann :wink: ), bei 320 Seiten Diss (ohne Bilder), ohne Layout bzw. Satz (alles selbst gemacht) und inkl. 50 Freiexemplaren (Auflage: 250).

Durchführung und Korrenspondenz waren absolut prima. Der Druck ging auch recht schnell. Ich weiß allerdings nicht, ob der LIT Verlag für Dich renommiert genug ist (wenn es nach dessen Selbsteinschätzung als echtem Wissenschaftsverlag geht, rangiert er ganz oben: "Willkommen beim LIT Verlag, einem der führenden deutschsprachigen Wissenschaftsverlage mit interdisziplinärer, internationaler Ausrichtung." :mrgreen: ). Bei meiner Uni hatte er jedenfalls einen guten Ruf.

Gruß, Roberto

P.S. Mit Honorar (5,39 Euro ab dem 21. verkauften Exemplar) wäre es 300 Euro teurer geworden, Neusatz hätte zusätzlich 1.620 Euro gekostet.
Salvo honoris titulo.
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Re: Druckkosten im Verlag: Juristen vor....

Beitragvon milchschnittchen am 14.07.2010, 14:05

Sorry, daß ich mich so lange nicht gemeldet hatte.
Danke Euch allen für das Feedback. Ich befürchte, bei meiner Seitenzahl von ca. 450 wird das ein teurer Spaß.
Aber ich habe mir jetzt in Absprache mit meinem DV vorgenommen, nach Eingang des Zweitgutachtens den Verlag meiner Wahl (der ihm auch vorschwebte) anzuschreiben, die Gutachten einzusenden und mal nachzufragen.

Dann heißt es jetzt wohl: SPAREN!
;-)
Viele Grüße
vom milchschnittchen
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Re: Druckkosten im Verlag: Juristen vor....

Beitragvon Speedo am 19.07.2010, 15:32

Hallo Milchschnittchen,

falls es sich nicht schon erledigt hat: ich habe gerade einen Verlagsvertrag bei NOMOS unterzeichnet. Bei Selbstformatierung der Arbeit - was auch einige Abende "kostet" - beträgt der Druckkostenvorschuss 9 Euro zzgl. USt. Honorar gibt es keines. Meine Arbeit wurde in eine sehr passende Schriftenreihe aufgenommen, daher habe ich mich dafür entschieden.

Gruß
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Re: Druckkosten im Verlag: Juristen vor....

Beitragvon Gonzo am 20.07.2010, 17:02

Unfassbar. 9 Euro statt 18 Euro. Man darf nicht drüber nachdenken.
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Re: Druckkosten im Verlag: Juristen vor....

Beitragvon nK am 21.07.2010, 21:54

Gonzo hat geschrieben:Unfassbar. 9 Euro statt 18 Euro. Man darf nicht drüber nachdenken.


Naja, gräm Dich nicht. Beck ist eben doch Beck. Wie heißt es so schön: Es war schon immer etwas teurer, einen guten Geschmack zu haben :)
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Re: Druckkosten im Verlag: Juristen vor....

Beitragvon Gonzo am 22.07.2010, 12:05

nK hat geschrieben:
Gonzo hat geschrieben:Unfassbar. 9 Euro statt 18 Euro. Man darf nicht drüber nachdenken.


Naja, gräm Dich nicht. Beck ist eben doch Beck. Wie heißt es so schön: Es war schon immer etwas teurer, einen guten Geschmack zu haben :)


Das ist die einzige Beruhigung, die mich noch einschlafen lässt :dr)
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