der Titel lässt leider nicht so viel Platz, dass ich das Thema gut formulieren konnte. Also im Prinzip gibt es in meinem Fachbereich (und wohl auch in vielen anderen, bei denen die Arbeit/Anwesenheit in einem Institut nötig ist) 2 Möglichkeiten, seine Promotion zu finanzieren: Entweder mit einem Stipendium von irgendeiner Organisation oder Graduiertenschule - oder als wissenschaftlicher Mitarbeiter (meist mit "halber Stelle") in dem Institut, in dem man forscht. Egal, woher man sein Geld bekommt, arbeitet man aber für gewöhnlich wie ein "Vollzeitmitarbeiter" im Institut/Labor an seinen Experimenten.
Ich gehöre zu denen, die über ein Stipendium finanziert werden. Damit fahre ich finanziell ganz gut, allerdings könnte es natürlich Probleme geben, falls ich länger als die vorgesehenen 3 Jahre brauchen sollte. Allerdings frage ich mich, wie nun meine rechtliche Stellung im Institut eigentlich ist? Bei uns ist das (leider?) alles bürokratisch sehr stark reglementiert, es gibt allgemeinverbindliche Anweisungen vom obersten "Instituts-Obermotz"
Da diese ganzen Reglementierungen nicht direkt von meinem Chef kommen, sondern eher auf der Meinung unserer "Labormanagerin" (bzw. den Personalstellen des Instituts?) beruhen, bin ich mir auch nicht sicher, ob das wirklich so korrekt ist, was mir da vermittelt wird. Vielleicht könnt ihr mir ja da helfen? Was ist meine wirkliche rechtliche Stellung, als „Gastwissenschaftlerin“? Klar, dass ich mich an die „Hausordnung“ halten muss und an gewisse Regeln im Labor, aber wie weit geht das denn? Muss ich meine Freiheit wirklich so sehr einschränken lassen von einer Institution, die keinen müden Euro auf mein Konto überweist? Es ist ja nicht einmal so, dass das alles sonderlich förderlich für meine wissenschaftliche Arbeit wäre, zum Beispiel gibt es ja viele Menschen, die daheim viel besser planen und schreiben können als in einem überfüllten, lauten Raum, wie es bei meinem Arbeitsplatz im Labor der Fall ist. Und nur um meinem Prof. zu gefallen, muss ich mich bestimmt nicht an solche Sachen halten, da ich diesen eh kaum sehe und ihn sowieso nur die Ergebnisse interessieren, wie er deutlich gemacht hat. Ich würde einfach gern meine Rechte kennen, ohne jetzt gleich einen Anwalt befragen zu müssen

