Liebes Forum!
Ich stehe vollkommen auf der Leitung, was einen Datensatz, der vor mir liegt, betrifft bzw. was einen Artikel betrifft, der mit aehnlichen Daten gearbeitet hat wie meine. Koennt Ihr mir bitte bitte kurz helfen? (Wahrscheinlich ist's ganz einfach, aber ich sehe die Loesung irgendwie einfach nicht!?)
In meinen Daten geht es um Personen, die ein Ereignis ueberlebt haben oder nicht. (Ueberleben ist also eine dichotome Variable.) Gefragt ist, welche der Variablen Alter (intervallskaliert), Geschlecht, Monat des Ereignisses, Wochentag des Ereignisses und noch ein paar andere Variablen (alle kategorial) einen Einfluss auf das Ueberleben haben.
In vorliegender Arbeit wurde zu der gleichen Frage eine "univariate Analyse" gemacht und eine "schrittweise logistische Regression" gerechnet. Die Ergebnisse sind in zwei Tabellen gelistet, einmal fuer die "univariate Analyse", wo fuer jede Variable der p-Wert angegeben ist, und einmal eine Tabelle fuer die "schrittweise logistische Regression", wo fuer eine Variable (jene, bei der die univariate Analyse einen sign. p-Wert ergeben hat) wieder der p-Wert sowie chi-squared improvement (wie auch immer das auf deutsch heisst) angegeben ist.
Meine Fragen:
1. Wie komme ich bei einer univariaten Analyse auf p-Werte? Was haben die da gerechnet?
2. Wieso Regression? Geht denn das bei dichotomen Kriteriumsvariablen?
3. Wenn keine Regression, was rechne ich dann, um die Frage zu beantworten? Ich waere einfach auf Kontigenzkoeffizienten (wenn eine Variable mehr als 2 Kategorien hat, wie zum Beispiel die Variable "Monat") bzw. auf chi-Quadrattest bei den dichtomen Variablen (z.B. Geschlecht) gekommen! Andere Ideen? (Ich wuerde auch nicht von Einfluss, sondern eher von Zusammenhang sprechen - finde ich klarer.)
Ich weiss, dass hier das doktorandenforum und kein Statistikforum ist, aber vielleicht kann mir trotzdem jemand weiterhelfen?!?! Daaanke!
Liebe Gruesse!
AGH