schulte hat geschrieben:Im Prinzip könnte man doch jede mögliche Versicherung abschließen. Im Versicherungsfall lohnt sie sich ja dann schon.
man muss eben abwägen, wie wahrscheinlich es ist, dass der Versicherungsfall eintreten könnte,
und wie dramatisch es ist, wenn er dann tatsächlich eintritt.
Beispiel:
Krankenhaustagegeldversicherungen sind in meinen Augen total unnötig,
ich habe solche (zum Teil im Paket mit anderen Tarifen) in unserem Versicherungsportfolio entdeckt und ich z. B. war in den letzten 10 Jahren nie stationär im Krankenhaus, habe da also definitiv draufgezahlt...

Und selbst wenn ich im Krankenhaus gewesen wäre, so ist das für mich nicht so dramatisch, das ich da täglich ein paar Euro für dies und das brauchen würde (Telefonkosten, oder was auch immer die Versicherungen da anführen).
* Privathaftpflicht ist ein Muss.
* Rechtsschutz kann sehr hilfreich sein, weil im Arbeitsrecht beide Parteien ihre Prozesskosten selbst tragen müssen, egal wer gewinnt (mindestens in der ersten Instanz), so dass man selbst, wenn man im Recht ist, auf erheblichen Kosten sitzenbleiben kann.
Hat auch den Vorteil, dass bei vielen Tarifen eine kostenlose Erstberatung inklusive ist (sofern man damit dann zufrieden ist und kein weiterer Rechtsstreit daraus entsteht).
* Hausrat - kommt eben drauf an, wie teuer die Sachen sind, mit denen man sich so umgibt und wie groß das finanzielle Polster wäre, um im Falle eines Totalverlustes (Brand etc.) diese wiederzubeschaffen.
Bei Stiftung Warentest gibt es - finde ich - recht gute
Ratgeber zum Thema Versicherungen, da lohnt es sich ggf. mal reinzuschauen, damit man sieht, worauf man bei den Konditionen achten sollte etc.
Es wird allerdings schnell recht komplex, wenn man tatsächlich verstehen will, was wann versichert ist und was nicht..