Muss ich eingeschrieben sein?

Anfangen mit der Diss: Abgeschlossene Diskussionen (Doktorvatersuche, Expose...)
  • Anzeige

Muss ich eingeschrieben sein?

Beitragvon Turbomaxas am 23.02.2010, 21:26

Erstmal hallo an alle,

mein erster Post ist gleich eine (kleine) Frage:
Muss ich als externer Doktorand eigentlich an der Uni immatrikuliert sein um zu promovieren?
Turbomaxas
 
... ist nicht mehr dabei.

Anzeige

Re: Muss ich eingeschrieben sein?

Beitragvon Maya am 24.02.2010, 08:17

Hallo Turbomaxas,

das hängt von der jeweiligen Promotionsordnung ab. Es gibt Unis und Fachbereiche, da muss man zumindest einen Teil der Zeit eingeschrieben sein und es gibt welche, da braucht man garnicht eingeschrieben zu sein. Am besten Du schaust mal in die für dich zutreffende Promotionsordnung (Deine Uni und Dein Fachbereich). Nur da bekommst du eine sichere Auskunft.

Viele Grüße
Maya
Endspurt 2011 :( -> Endspurt 2012 :)
Bild
Benutzeravatar
Maya
Fach: Maschinenbau
Status: Ahhhhh....
Frau
 
Beiträge: 591
Registriert: 04.02.2009
Danke gegeben: 112
Danke bekommen: 154 mal in 131 Posts

Re: Muss ich eingeschrieben sein?

Beitragvon soleil am 24.02.2010, 09:19

Hallo Turbomaxas,

diese Frage stellte ich mir zu Beginn meiner Doktorarbeit auch. Meine Uni verlangt dies zwar nicht,
aber als Promotionsstudent/in kann man natürlich alle "studentischen Vorteile", wie Semesterticket
und ermäßigten Einlass nutzen. Wer für seine Arbeit viel unterwegs sein muss und die Bahn nutzt,
hat vielleicht einen finanziellen Vorteil dadurch? Abgesehen davon verbindet mich der "studentische"
Status etwas mehr mit der Uni und meinem Fachbereich, was natürlich rein "psychologisch" ist, aber
mir hilft das, denn extern promovieren kostet mich derzeit viel Kraft.

LG, Soleil
Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. (Theodor Fontane)
Benutzeravatar
soleil
Fach: Geschichte
Status: ...mittendrin...
Frau
 
Beiträge: 704
Registriert: 25.01.2010
Wohnort: ...wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen...
Danke gegeben: 161
Danke bekommen: 151 mal in 131 Posts

Re: Muss ich eingeschrieben sein?

Beitragvon Sebastian am 24.02.2010, 19:35

soleil hat geschrieben:als Promotionsstudent/in kann man natürlich alle "studentischen Vorteile", wie Semesterticket und ermäßigten Einlass nutzen.

...weil das Semesterticket allerdings der teuerste Brocken bei den Sozialbeiträgen ist, gibt es auch eine Reihe von Universitäten etc., bei denen dieses Bonbon für Promotionsstudenten gerade nicht eingeschlossen ist, so dass man keines bekommt.
Da hilft wirklich nur der schon empfohlene Blick in die eigene Promotionsordnung und der Gang zum Studentensekretariat o.ä.

Allerdings dürfte ein Studentenausweis immer hilfreich sein, wenn man Einlass in irgendwelche Bibliotheken braucht.

Viel Erfolg!

Sebastian
Benutzeravatar
Sebastian
Betreiber
Fach: Jura
Status: Abgeschlossen (1999)
Mann
 
Beiträge: 1008
Registriert: 30.08.2006
Wohnort: Düsseldorf
Danke gegeben: 40
Danke bekommen: 169 mal in 118 Posts

Anzeige

Re: Muss ich eingeschrieben sein?

Beitragvon Wierus am 24.02.2010, 20:14

soleil hat geschrieben:Hallo Turbomaxas,

diese Frage stellte ich mir zu Beginn meiner Doktorarbeit auch. Meine Uni verlangt dies zwar nicht,
aber als Promotionsstudent/in kann man natürlich alle "studentischen Vorteile", wie Semesterticket
und ermäßigten Einlass nutzen. Wer für seine Arbeit viel unterwegs sein muss und die Bahn nutzt,
hat vielleicht einen finanziellen Vorteil dadurch? Abgesehen davon verbindet mich der "studentische"
Status etwas mehr mit der Uni und meinem Fachbereich, was natürlich rein "psychologisch" ist, aber
mir hilft das, denn extern promovieren kostet mich derzeit viel Kraft.

LG, Soleil

Absolute Zustimmung. Eingeschrieben sein hat eigentlich nur Vorteile:

1. Nutzerkarte der Uni-Biliothek (!)
2. Semesterticket (!)
3. Immatrikulationsbescheinigungen und Studentenausweise (zB für eine ermäßigte Sozialwohnung wichtig!)
4. regelmäßige Informationsschreiben der Uni
5. Man hat etwas Offizielles in der Hand wenn es unvorhergesehene Probleme gibt, etwa gesundheitliche Probleme des DV nur mal als denkbarer "worst case". Und außerdem: Doktorväter sind oftmals nicht mehr die Jüngsten, wenn ihr wisst was ich meine. Wenn es dann darum geht einen neuen DV zu finden, sind offizielle Formulare immer besser als "nun ja, ich war externer Doktorand bei soundso, eher die informelle Schiene, wissense".

Sorry, dass ich Punkt 5 so relativ 'herzlos' formuliert habe, aber darauf läuft es in so einem Fall (bzw. GAU) ganz sicher hinaus... oder man bricht dann eben ab, was irgendwie ziemlich unsinnig wäre.

Ich finde damit spricht eigentlich alles für eine offizielle Immatrikulation auch als externer Doktorand.

Bleiben als Gegenargument die 42,- € Semesterbeitrag... :-X
Bild
Wierus
Fach: Geschichte
Status: dabei
Mann
 
Beiträge: 311
Registriert: 11.05.2009
Danke gegeben: 20
Danke bekommen: 33 mal in 29 Posts

Nächste


  • Anzeige

Das sind sie - die Arbeiten unserer Nutzer. Mehr dazu in der Hall of fame dieses Forums.


Zurück zu Anfangen (Archiv)



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder