Hallo zusammen,
ich promoviere in Literaturwissenschaft und bin Gott sei Dank in den letzten Zügen.
Die Diss hat ziemlcih lange gedauert, weil ich häufig unterbrechen musste, und ich vor allem von Seiten meines Doktorvaters null Hilfe hatte.
Es kam dann der Zweitgutachter dazu, der dann praktisch als mein Berater zuständig war und mir ein paar gute Ratschläge gegeben hat, sich dann aber aus Arbeitsüberlastung auch nicht weiter gekümmert hat. Innerhalb der letzten anderthalb Jahre hab ich ihm sukzessive die wichtigsten Kapitel zugeschickt. Das erste Kapitel hat er abgesegnet, meinte nur, inhaltlich sei es super, ich solle Bibliographie ausbauen und noch stärker einbinden, ansonsten wunderbar.
Die übrigen Kapitel hat er nicht mehr angeschaut, kein Feedback gegeben, aus genannten Gründen.
Ich will jetzt definitiv im März abgeben, treffe mich jetzt im Februar mit ihm, um das mit ihm zu besprechen.
Meine Angst: dass er trotz allem drauf besteht, die Diss mitzunehmen, sie vor der offiziellen Abgabe durchzulesen, um sie mir dann irgendwann zurückzugeben, ich sie überarbeiten muss, etc. und so noch ein Jahr ins Land geht.
Ich hab jetzt aber wirklich Zeitdruck, die Diss ging eh schon zu lange und jetzt auf den letzten Drücker alles noch kontrollieren zu wollen, wenn die Kapitel schon fast jahrelang vorlagen, ist reine Zeitverschwendung.
Was meint Ihr, inwieweit es riskant ist, eine Diss ohne vorherige Korrektur durch den Doktorvater oder Zweitgutachter abzugeben?
Es dankt Euch im Voraus Eure
Porriona


