Hallo ihr Lieben,
gibt es welche unter euch, die weitab ihres Doktorvaters an ihrer Arbeit schreiben?
Mein Plan / Stipendium hat vorgesehen dass ich ein Jahr neben meiner Diss am Institut meines Profs arbeite.
Das ist nun vorbei und jetzt möchte ich gerne zurückgehen in meinen "Heimatort" - 700km entfernt, auch nicht in Deutschland.
Persönlich habe ich nicht das Gefühl, dass ich etwas verpasse, wenn ich nicht direkt bei ihm bin bzw. bearbeite ich auch ein Thema, das nicht unbedingt zu seinem Wissensbereich gehört (mein Diss-Thema ist auch im Kreis der weiteren Doktorandinnen ein exotisches - und nie thematisiertes). Das vor Ort sein ist für mich demnach also auch so/fachlich gesehen kein Muss.
Meine Frage nun: gibt es Erfahrungen in Sachen Nähe / Distanz zum Doktorvater.
Ich werde doch noch ca. 2 Jahre dran sein, also eine lange Zeit. Wie wichtig ist es da, doch regelmäßig etwa zu Treffen gehen zu können? Ich würde sonst jedenfalls 1-2x im Semester zu den Treffen kommen.
Gibt es jemanden der ähnlich, abseits/alleine, an seiner Arbeit sitzt?
Vielen vielen Dank für eure Antworten,
und lieben Gruß
Cosma

