Hallo zusammen,
endlich bin ich in der glücklichen Lage, ernsthaft am Vorwort herumfeilen zu können, denn alle Prüfungen sind überstanden, der Verlagsvertrag ist unterschrieben und die Druckfreigabe wurde erteilt.
Auch wenn es verrückt klingen mag: Mit dem Vorwort plage ich mich schon recht lange herum. Einerseits möchte ich gerne meinem DV sowie dem Zweitgutachter danken und die Arbeit meinen Eltern und den jüngst verstorbenen Großeltern widmen (was inhaltlich sogar passte, denn es gibt Paralellen zwischen meinem Untersuchungsgegenstand und deren Lebensläufen).
Andererseits möchte ich mir eventuelle Peinlichkeiten ersparen und es soll ja auch nicht zu dick aufgetragen wirken usw.
Daher meine Frage an Euch: Wie schätzt Ihr das ein? Kann das Vorwort ruhigen Gewissens auch sowas enthalten, ohne gleich zu persönlich/merkwürdig auszufallen?
Und wie sieht es mit Politik(er)schelte aus: Zu Beginn des Vorworts wollte ich - zumindest in einer Fußnote - noch meine Bedauern über das erneute Vor-die-Wand-Fahrens eines Umweltgesetzbuches zum Ausdruck bringen. Auch dabei bin ich mir nicht ganz sicher: Verdient wäre der leichte Rüffel allemal - andererseits ist das kurzfristige/-lebige Alltagspolitik, auf die man vielleicht nicht in hoffentlich etwas länger in den Regalen stehenden Dissertationen eingehen sollte - oder?
Wäre für Eure Meinungen bzw. Euren Rat sehr dankbar!
Viele Grüße
Christian
