Benotungspraxis bei Dissertationen

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Benotungspraxis bei Dissertationen

Beitragvon TH7 am 13.03.2009, 14:46

Hallo,

eine Dissertation wird ja idR nach dem folgenden Schema beurteilt:

- summa cum laude (mit Auszeichnung)
- magna cum laude (sehr gut)
- cum laude (gut)
- rite (ausreichend)
- non rite (ungenügend, durchgefallen)

Mich würde mal interessieren, wie da die gängige Vergabepraxis ist. Es wird sicherlich fachliche Unterschiede geben. Bei normalen Universitätsabschlüssen gibt es die ja auch schon - Juristen können mit ner 2 hoch zufrieden sein, während das in anderen Fächern eher eine mittelmäßige Abschlussnote darstellt.

Bei mir geht's konkret um den technisch-naturwissenschaftlichen Bereich und mich interessiert stark, ob jemand dazu Erfahrungswerte schildern kann.
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Re: Benotungspraxis bei Dissertationen

Beitragvon Rahel am 14.03.2009, 11:18

Hallo TH7

Ich bin zwar keine Naturwissenschaftlerin, aber im philosophischen Bereich gibt es noch insigni cum laude zwischen summa cum laude und magna cum laude. Summa cum laude wird wohl immer nur dann vergeben, wenn alle Gutachter einzeln summa cum laude bewerten. Da wird nicht gerundet. Bei der Verlagssuche habe ich festgestellt, dass summa cum laude und insigni cum laude für die Diss als Prädikatsauszeichnung gilt.

LG, Rahel
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Re: Benotungspraxis bei Dissertationen

Beitragvon TH7 am 14.03.2009, 11:45

Danke für die Info. Und wie oft wird das bei Euch so vergeben? Ist summa cum laude schon üblich bei guten Werken oder kommt es nur alle paar Jahre mal vor?
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Re: Benotungspraxis bei Dissertationen

Beitragvon Koenigsportal am 14.03.2009, 12:14

Bei uns wird wohl am häufigsten magna vergeben, summa ist eher eine Ausnahme und ich habe den Verdacht, dass das auch nur die bekommen, deren Gesicht bekannt ist und/oder die am Lehrstuhl arbeiten/gearbeitet haben. Ich habe auch schon erlebt, dass jemand 'nur' cum laude bekommen, aber trotzdem einen guten Verlag gefunden hat. Hängt ja auch vom Thema ab und wieviel man bereit ist für die Veröff. zu zahlen. Auch rite wird tatsächlich vergeben, man mag das ja kaum glauben und bei einem Dokt.seminar wurde uns mal gesagt, da müsse man sich keinen Kopf machen, das würde niiieee vergeben. Stimmt aber nicht, ich kenne einen, der das bekommen hat, und auch nur knapp. Die Benotung hängt echt von so vielen Faktoren ab, das glaubt man eigentlich kaum. Um Leistung allein geht es sicher nicht!
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Re: Benotungspraxis bei Dissertationen

Beitragvon nK am 14.03.2009, 16:02

Ich habe auch für Jura den Eindruck, dass die Meisten wohl Magna bekommen, ansonsten wohl mehr summa als cum. Rite habe ich noch nicht mitbekommen.
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Re: Benotungspraxis bei Dissertationen

Beitragvon Koenigsportal am 14.03.2009, 17:20

nK hat geschrieben: Rite habe ich noch nicht mitbekommen.


Naja, das erzählt ja sicher auch keiner gern...
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