Hallo Edda,
leider kann ich Dir nicht mit eigenen Erfahrungen weiterhelfen - aber nach der Änderung des Betreffs gibt es jetzt unten bei den automatischen Links vielleicht ein paar Anregungen.
Wenn es von der Universität kommt, dürfte ja vermutlich der politische/religiöse Kontext wegfallen, in dem andere Stipendien aufgrund der jeweiligen Geber stehen. Daher würde ich meinen, dass es eine Vorbereitung wie auf ein Bewerbungsgespräch sein sollte. Dabei solltest Du Dich auch auf die üblichen Fragen an Bewerber einstellen und Dir ggf. Antworten schon mal parat legen.
Wenn Du schon länger 'raus bist, würde ich Dich z.B. fragen, wie Du denn in Deinem momentanen Job Deine Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten anbringst/ausbaust/bewahrt hast und gleich mal horchen, was Du aus den aktuellen Diskussionen Deines Faches im Ganzen so mitbekommen hast (

Fachzeitschriften durchsehen).
Wie bei anderen Bewerbungsgesprächen auch, kommt es nicht immer darauf an, die fachlich/inhaltlich absolut richtige Antwort zu geben, sondern auch darauf, dass man sich notfalls in angemessener Form aus der Affäre zieht.
Außerdem hätte ich gern die Sorge ausgeräumt, dass Du Dich mit dem Stipendium für ein Jahr auf die faule Haut legen willst.
- Was versprichst Du Dir von der Arbeit?
- Hast Du genug Biss, um das in der geplanten Zeit abzuschließen?
- Gibt es absehbare Hindernisse/Konflikte (Partner, Kinder, Arbeitgeber mit nur befristeter Rückkehrgarantie) und sind sie solide ausgeräumt? Etc.
Es handelt sich um Anregungen für Deine Vorbereitung, ein paar mehr findest Du hier beim Thema
Initiativbewerbungen im redaktionellen Teil.
Du solltest mir also diese Fragen jetzt nicht beantworten, sondern Dir nur für Dich überlegen, was Du wohl antworten könntest. Natürlich alles ohne Erfolgsgarantie.
Sei gewiss, Deine Konkurrenten haben dieselben Probleme in der Vorbereitung.
Viel Erfolg!
Sebastian