Darf ich als Wissenschaftliche Hilfskraft dazu verdienen?

Finanzplanung, Stipendien incl. und Muster-Gutachten für eine Stipendienbewerbung, Krankenversicherung als Doktorand
(Abgeschlossene Diskussionen)

Darf ich als Wissenschaftliche Hilfskraft dazu verdienen?

Beitragvon Buba am 15.11.2008, 17:40

Hallo,

am Institut, wo ich meine Diss anfertige arbeite ich als HiWi (19Stunden/Woche) und verdiene 824 Euro im Monat. Das ist recht wenig und ich komme mit dem Geld im Monat nicht aus...
Könnte ich noch zusätzlich was dazu verdienen? Ich dachte so 10 bis 15 Stunden in der Woche.
Auf eine Antwort würde ich mich freuen.
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Beitragvon Frodo am 15.11.2008, 19:48

Buba hat geschrieben:Könnte ich noch zusätzlich was dazu verdienen? Ich dachte so 10 bis 15 Stunden in der Woche.
Auf eine Antwort würde ich mich freuen.


Wie ist denn die Frage gemeint? Können im Sinne von dürfen, oder ob es trotz des Mehraufwandes möglich ist, eine Diss zu schreiben.

Wie es rechtlich aussieht, kann ich nicht sagen, hängt vom Arbeitsvertrag ab. Ich bin aber ohnehin eher skeptisch, was den Mehraufwand betrifft. 29 - 34 Stunden Arbeit die Woche, die nicht unmittelbar mit deiner Diss zu tun haben sind, sind doch ein grosses Pensum! Andererseits ist dies (meine) Ansichtssache, die für dich womöglich anders aussieht

Grüsse,
Frodo
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Re: Darf ich als Wissenschaftliche Hilfskraft dazu verdienen?

Beitragvon Sebastian am 15.11.2008, 22:07

Zum "Dürfen" ist eine typische (allgemeine) arbeitsvertragliche Regelung der Tarifvertrag. Zum TV-L bzw. TVöD habe ich schon mal dargelegt, dass es unproblematisch ist.
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Re: Darf ich als Wissenschaftliche Hilfskraft dazu verdienen?

Beitragvon Buba am 15.11.2008, 22:53

Danke für die Antwort!!
Wie ist denn die Frage gemeint? Können im Sinne von dürfen, oder ob es trotz des Mehraufwandes möglich ist, eine Diss zu schreiben.

Können im Sinne von dürfen!

Ich bin aber ohnehin eher skeptisch, was den Mehraufwand betrifft. 29 - 34 Stunden Arbeit die Woche, die nicht unmittelbar mit deiner Diss zu tun haben sind, sind doch ein grosses Pensum!


Meine derzeitige Stelle hat in 60 % mit meiner Diss zu tun! Ich kann/darf während der Arbeitszeit Erhebungen, Auswertungen und Recherche machen. Ich habe mich für die Promotion entschieden, weil mich das Thema brennend interessiert, neugierig macht und einfach Spaß bereitet zu diesem Thema zu forschen. Es war mir auch von Anfang an klar, dass ich auch abends und am Wochenende für meine Diss was tun muss. Wenn man sich für diesen Schritt entschieden hat, muss man doch einfach sehr belastbar und flexibel sein.
Nur finanziell finde ich das ganze gar nicht so schön…
Da ich also 2,5 Tage frei zu Verfügung habe, möchte ich noch zusätzlich arbeiten. Oder ich brauche ein paar (gute) Tipps, wie man mit den 800 Euronen im Monat am besten auskommen soll, ohne sich die ganze Woche lang nur von Nudeln mit Ketchup zu ernähren.
Buba
 
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Re: Darf ich als Wissenschaftliche Hilfskraft dazu verdienen?

Beitragvon Eva am 18.11.2008, 15:00

Hallo Buba

Mein heißer Tipp (wie schon mehrmals): Unterrichte an der VHS! Das wird dich zwar auch nicht reich machen, bringt aber ein paar extra Euros und hat den großen Vorteil, dass du das Geld steuerfrei verdienst! Ein Dozent an der VHS ist nämlich einem Übungsleiter z.B. im sportlichen Bereich gleich gestellt, sein Honorar wird daher als Aufwandsentschädigung im Sinne einer ehrenamtlichen Betätigung gewertet (= "Übungsleiterpauschale"). Das Ganze ist gedeckelt: Du darfst pro Jahr max. 2.100 Euro ansetzen , wenns drüber hinaus geht, wirds steuer- u. abgabenpflichtig.

Siehe auch:
http://www.bundesfinanzministerium.de/D ... enamt.html
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