Hallo,
ich bin momentan in einer etwas misslichen Lage. Ich studiere Geschichte (Hauptfach), Politik und Pädagogik auf Magister, bin allerdings durch eine längere Krankheit total aus dem Konzept gekommen und stehe jetzt ein wenig vor dem Chaos.
Ich bin jetzt wieder fit und ziehe gerade meine Magisterarbeit durch, die ich im April abgeben werde. Mündliche Prüfungen folgen. Ich werden wohl im Oktober 09 fertig. Aber wegen der Krankheit habe ich das "Danach" völlig aus den Augen verloren und weiß nicht so recht, wie es weitergehen soll.
Ich möchte eigentlich schon sehr gerne promovieren, hab auch vor längerer Zeit mit Professoren über Themen etc. gesprochen. Momentan fehlt aber völlig der Durchblick in Richtung formeller Ablauf.
Ich habe irgendwann im Februar ein Termin mit einem Professor vereinbart, möchte dort aber nicht völlig blind erscheinen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand kurz den Ablauf eines Promotionsstudiums schildern könnnte. Was erwartet mich dann? Was muss ich leisten? Ist die Krankheit ein Hinderniss? Ich hab total viele Fragen, von denen ich zumindest ein paar vor dem Gespäch im Februar mit "externen" Leuten (= Forum, etc.) klären möchte.
Was mich noch interessiert, da ich mehr in den Bereich "Forschung" als in den Bereich "Lehre" tendiere:
- gibt es die Möglichkeit, quasi außerhalb der Uni zu promovieren? Also z.B. als Angestellter (etc.) in einem Archiv / einer Bibliothek / einer Institution und quasi für die zu promovieren? Ich beziehe mich darauf, dass viele Promovierende ja an der Uni arbeiten und Lehrveranstaltungen übernehmen. Ich würde das lieber außerhalb machen. Die reine Promotion natürlich an der Uni.
- gibt es speziell für den Bereich der Geisteswissenschaften exteren Beratungsinstitute, die mir weiterhelfen könnten?
Entschuldigt bitte den etwas primitiven Schreibstil, bin ein wenig übermüdet. Danke für eure Hilfe,
RobertKL
