Hallo, liebe Doktoranden,
ich bin froh, dieses Forum gefunden zu haben.... weil ich bin ziemlich verzweifelt.
Vielleicht kennt jemand ähnliche Geschichten, oder hat vielleicht sogar ähnliches erlebt.
Ich habe einen Fehler gemacht in der Wahl meines Doktorvaters.
Ich hatte ursprünglich zu Beginn einen ganz guten... auf der Suche nach einem Zweitbetreuer habe ich dann aber diesen zu meinem Doktorvater gemacht. Ganz einfach, weil er an dem Ort lebt, an dem auch mein Freund wohnte und ich nach Jahren der Fernbeziehung da eine Lösung sah, beides Doktorarbeit und Beziehung zusammenzubringen.
Der erste, ursprünglich geplante Doktorvater ist nun also mein Zweitbetreuer - er hat es stoisch hingenommen.
Heute sehe ich, dass das ein Fehler war. Mein Herzug hat nur beschert, dass mich mein Doktorvater kostenlos für sich arbeiten lässt: da bringt er das Argument, dass ich ja ein gutes Stipendium habe. Zu meinem Thema sagt er: Da kenne ich mich nicht aus.
Die Lage ist verfahren. Er ist mir mittlerweile auch so unsympathisch, dass meine Motivation stetig flöten geht.
Ich erwäge einen Wechsel. Also die beiden, Doktorvater und Zweitbetreuer zu tauschen. Leider studiere ich was sehr ungewöhnliches - und bin an die beiden schon irgendwie gebunden, also ganz neue Professoren sind schwierig bis unmöglich.
Tja. Der Wechsel wird schwierig, und bringt erheblichen Mehraufwand (andere Uni, anderer Studienplan...) - aber es geht.
Was sagt ihr dazu?
.... Und: eine meiner wichtigsten Fragen: wieviel hat denn der Zweitbetreuer bei der Beurteilung mitzureden (weil da werde ich ihm ja wieder begegnen)?
Bitte um eure Hilfe und danke!
Sabrina