ich nutze mal gleich die Möglichkeit hier etwas zu schreiben. Ich bin sozusagen in der letzten Phase meiner Dissertation, die bis jetzt ungefähr 250 Seiten fasst. Ich schreibe im Fachbereich Geschichte. Da sich meine Arbeit mit Vorurteilen beschäftigt, blieb es nicht aus, neben der historischen Quellenarbeit auch sehr, sehr viele Soziologische und Sozialpsychologische Studien miteinzubringen.
Ich habe mich vorher nie mit Statistik beschäftigt, habe aber in meiner Arbeit eine Umfrage zu Vorurteilen, die sehr groß ausgefallen ist und fast 1500 Probanden umfasst, und musste mich da reinquälen, was sehr zeitintensiv war. Eigentlich ist diese Umfrage nur sagen wir 1/4 Bestandteil meiner Gesamtarbeit, so sollte es zumindest sein.
Die Daten sind komplett ausgewertet. Ich habe 15 Tabellen, die jeweils eine Frage untersuchen, dazu jeweils 7 soziodemografische Variabeln mit durchschnittlich ebensovielen Werten. Also quasi Netto-Einommen (7 Kategorien), dazu jeweils 2 Antwortmöglichkeiten.
Alleine die Präsentation der Tabellen nimmt rund 40 Seiten ein, dazu habe ich jeweils für die Gesamtantworten der Stimmen in Prozent (ohne Soziodemographie) ein Kreisdiagramm. Im Grunde sind diese Prozente schon die wichtigsten Erkenntnisse für die Arbeit.
Dennoch will ich die spezifischen Tabellen nicht alle in den Anhang packen. (Da ist schon sehr viel drin).
Die Tabellen sprechen eigentlich für sich. Man kann also gut nachschauen, sollte man sich für ein bestimmtes Unterergebnis interessieren.
Nun komme ich endlich zu meiner Frage
In wieweit sollte ich diese Tabellen noch schriftlich beschreiben? Ich kann bei dieser Datenfülle unmöglich nochmal alles schriftlich zusammen fassen. Wie würdet Ihr das angehen? Tabellen ganz für sich sprechen lassen? Die wichtigsten, auffallensten Teilerenntnisse notieren?
Gibt es da eine Regel? ich würde das gerne möglichst knapp halten. Sonst geht nämlich viel anderes irgendwie unter!!
Vielen Dank !!!! Ich helfe auch gerne weiter!
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