Muss ich eingeschrieben sein?

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Re: Muss ich eingeschrieben sein?

Beitragvon algol am 25.02.2010, 11:08

Also ich bin nicht eingeschrieben, weil ich kein Semesterticket nutze wegen der Entfernung. Eine psychologische Anbindung brauche ich auch nicht. Meinem Prof vertraue ich soweit.
Die Vergünstigungen mit Kino oder ähnlich rechnen sich für mich gegen den Aufwand nicht. Für die Bibliothek habe ich eine Bescheinigung von meinem Prof, dass ich bei ihm schreibe.
Da ich Teilzeit arbeite, brauche ich auch keinen allgemeinen Status. Die Studentenvergünstigung bei der Sozialversichung will ich nicht nutzen, um mir Leistungsbezug bei Arbeitsamt, ... zu erarbeiten.

Eine Sache ist bei diesem Studentenstatus ist noch bedenkenswert. Viele Unis schreiben vor, dass man nur max. 3 Jahre als Doktorandin eingeschrieben sein darf. Wenn man mit dieser Zeit schon in der Planungsphase beginnt, könnte es am Ende eng werden.
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Re: Muss ich eingeschrieben sein?

Beitragvon Wierus am 25.02.2010, 14:10

algol hat geschrieben:Eine Sache ist bei diesem Studentenstatus ist noch bedenkenswert. Viele Unis schreiben vor, dass man nur max. 3 Jahre als Doktorandin eingeschrieben sein darf. Wenn man mit dieser Zeit schon in der Planungsphase beginnt, könnte es am Ende eng werden.

Die Regelstudienzeit beträgt 3 Jahre.

Aber wir alle wissen doch, dass "Regelstudienzeit" ein inhaltlich sehr dehnbarer Begriff ist und es nicht strikt bei 3 Jahren bleiben muss... :wink:
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Re: Muss ich eingeschrieben sein?

Beitragvon Mathilda am 25.02.2010, 15:42

Hallo,

wg. der 3 Jahre: Das wäre ja schon heftig, wenn man bedenkt, dass man 6 Jahre als Doktorand (WMA) an der Uni angestellt sein kann. Kann es sein, dass es bei der 3-Jahres-Frist um die Zeit nach Antragstellung (Zulassung zur Promo) geht? Außerdem ist das vermutlich mal wieder von Uni zu Uni verschieden :wink:

Es wurde ja schon ein paar Mal auf die Vorteile des Studenten-Status hingewiesen. Ich möchte noch etwas in den Raum werfen: Bei uns ist es so, dass man als eingeschriebener Doktorand andere Regelungen für die Bib hat. Man kann zwar auch einen Ausweis bekommen, wenn man nicht eingeschrieben ist, aber: Man hat nur 4 Wochen Leihfrist und Fernleihen etc. kosten extra. Insb. die Sache mit der Leihfrist ist für mich ein wichtiges Argument, denn bei 4 Wochen Leihfrist kommt man ja aus den Bib-Besuchen gar nicht heraus (in meiner letzten Schreibwut-Phase hatte ich über 100 Ausleihen hier - nicht auszudenken, wenn ich die immer nach 4 Wochen hätte vorlegen müssen).

Schöne Grüße
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Re: Muss ich eingeschrieben sein?

Beitragvon Aguti am 25.02.2010, 15:54

Auch hier ist es wieder von Uni zu Uni unterschiedlich. Bei meiner UB sind die Regelungen für alle Benutzer gleich.
Was Vergünstigungen mit Studentenausweis angeht: Da gilt oft auch eine Altersgrenze, über die man als Doktorand schnell mal hinauskommt ;-). Also im Zweifelsfall genau nachschauen, was das Einschreiben an der jeweiligen Uni kostet und welche Vorteile es wirklich bringt.
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Re: Muss ich eingeschrieben sein?

Beitragvon Frl.Schröder am 25.02.2010, 15:55

Mathilda, Du hast 100 Bücher auf einmal ausgeliehen? Bei uns liegt die Obergrenze bei 15 Stück.
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Re: Muss ich eingeschrieben sein?

Beitragvon Wierus am 25.02.2010, 16:45

Mathilda hat geschrieben:in meiner letzten Schreibwut-Phase hatte ich über 100 Ausleihen hier

Wieso das denn? Hattest du vergessen, dir bei Zitaten die Seitenzahlen aufzuschreiben? LOL
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Re: Muss ich eingeschrieben sein?

Beitragvon Mathilda am 25.02.2010, 17:34

Hej, Ihr könnt ja richtig fies sein :wink:

@Wierus, tsetse... :wink: Nein, ich arbeite nie in der Bib, komme also gar nicht in die Verlegenheit, sowas zu vergessen :wink: . Ist mir da zu unruhig, daher hatte ich erst alles im Büro (Uni) und nach Abschied vom Lehrstuhl dann eben zu Hause.

@Frl.Schröder :shock: Ach Du Schreck. Bei uns gibt es keine Begrenzung der Ausleihen.

Da kann man mal wieder sehen, was für Unterschiede es gibt :lol: (und damit zurück zum Topic): Es macht wirklich Sinn, sich die Gegebenheiten/Regelungen vor Ort genau anzuschauen und dann abzuwägen. Btw.: Der Semesterbeitrag (inkl. NRW-Ticket) liegt bei uns mittlerweile nahe 250 Euro.

Schöne Grüße
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Re: Muss ich eingeschrieben sein?

Beitragvon algol am 26.02.2010, 12:30

Zur Frage der 3 Jahre: An der Uni, wo ich früher war, war das wirklich eine Grenze, weil es viele gab, die sich einfach als Promovendin eingeschrieben haben, um nach dem Diplom einen Status zu haben und eigentlich gar nicht promoviert haben. Im Zuge der ganzen Reformen, als man diesen "Feldzug" gegen die "extrem vielen" Langzeitstudenten, die angeblich alle 20 Jahre studieren, durchgeführt hat, wurde auch diese Regelung eingeführt.
Für Wimis ist das kein Problem, weil sie ja ohnehin Vergünstigungen an der Uni haben. Stipendien dauern meist auch 3 Jahre. Problem ist nur die Zeit vor einem Stipendium o.ä.
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Re: Muss ich eingeschrieben sein?

Beitragvon Sebastian am 11.03.2010, 00:32

Ich bin ein bißchen hinterher, aber das liegt mir doch noch am Herzen (und läßt sich auch gegen das "max. 3 Jahre"-Argument noch ins Feld führen):
Wierus hat geschrieben:5. Man hat etwas Offizielles in der Hand wenn es unvorhergesehene Probleme gibt, etwa gesundheitliche Probleme des DV nur mal als denkbarer "worst case". Und außerdem: Doktorväter sind oftmals nicht mehr die Jüngsten, wenn ihr wisst was ich meine. Wenn es dann darum geht einen neuen DV zu finden, sind offizielle Formulare immer besser als "nun ja, ich war externer Doktorand bei soundso, eher die informelle Schiene, wissense".

Bei meinem lockeren Statement contra Einschreibung bin ich davon ausgegangen, dass die Rechtsverhältnisse (Betreuung / Annahme als Doktorand / Promotion) geklärt sind: Klare Verhältnisse sind auf jeden Fall nötig!

Falls das nicht aufzutrennen ist (also "keine Betreuung ohne Immatrikulation"), dann würde ich mich auch unbedingt einschreiben: es sind zwar nur wenige Fälle, in denen es nachher irgendwelche Schwierigkeiten wegen Krankheit/ Tod/ Auslandswechsel des Doktorvaters gab, aber die würde ich persönlich als den Super-GAU für Doktoranden einstufen.

Sebastian
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