Gelegentlich tauchte im Forum die Frage auf, wie man sich ein Promotionsthema »reservieren«, »sichern« oder »registrieren« kann, so daß kein anderer am selben Thema arbeitet. Die Antwort ist: Nein, eine wirklich wirksame solche Sicherung gibt es nicht. Auf diesem Gebiet herrscht ernster Wettbewerb ohne Schutz vor Konkurrenz, denn alles andere würde den wissenschaftlichen Fortschritt behindern. Es gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
Carl Djerassi hat sich übrigens mit diesem Thema - wenn auch auf dem höheren Level eines Wettstreits um den Nobelpreis - in seinem Roman »Cantors Dilemma« (Mehr dazu bei Amazon.de) in sehr spannender und unterhaltsamer Form befaßt.
Der eigene Wunsch nach Sicherheit für das eigene Projekt bzw. das Gebot eines schonenden Einsatzes wissenschaftlicher Ressourcen wird diesem Streben nach Fortschritt zumeist untergeordnet.
Der wissenschaftliche Wettbewerb trifft einen aber in aller Regel nicht so hart, wie es zuerst klingt. Dafür gibt es drei Gründe:
Ob es sich darüber hinaus noch lohnt, die Forschungsberichte oder Dissertationslisten einzelner Lehrstühle auszuwerten, mag jeder für sein Fachgebiet selbst beurteilen: In Orchideenfächern mit zwei oder drei Lehrstühlen in Deutschland mag das Sinn haben, ansonsten sind die Trefferzahlen in den Suchmaschinen unübersichtlich hoch. Vielleicht wird es ja besser, wenn Sie Ihr Fachgebiet hinzunehmen.
Ich habe mit folgenden Stichwortkombinationen gesucht - bitte machen Sie sich Gedanken zu möglichen weiteren Kombinationen:
Die Überschrift dieser Seite verspricht sicherlich zuviel, wenn Sie erwarten, sich mit einer Registrierung ein Thema wirksam sichern zu können. Zumeist ist die Registrierung freiwillig und die Aktualität ist sehr unterschiedlich.
Im Forum wurde ausführlich diskutiert, wieviel Mühe man sich mit der Geheimhaltung seiner Arbeit geben könne oder müsse…
Gefunden bei http://doktorandenforum.de, einem Angebot von Dr. Sebastian Veelken.